Hundeklo auf der Wiese? Nein danke!

Wer kennt nicht die Berichterstattung der letzten Tagen aus Meran: „Häufchen sucht Herrchen oder Frauchen“. Leider gibt es dieses Problem nicht nur in der Stadt Meran sondern, es ist ein langbekanntes Leiden in der Landwirtschaft.
Viele Landwirte, nicht nur in Dorf- und Stadtnähe, sondern auch im Berggebiet beklagen sich immer häufiger über Hundekot auf ihrem landwirtschaftlichen Grund.
Es ist verständlich, dass ein Haustier seinen Auslauf braucht und somit sein wie vom Herrchen und Frauchen gewünschtes Geschäft verrichtet. Eine freie Wiese bietet sich für diese Gelegenheit sicherlich günstig und gut an.
Vorbildhaft werden einige Häufchen von Besitzer eingesammelt und mitgenommen, jedoch beweisen viele Negativbeispiele, dass dies nicht immer der Fall ist.
Wiesen werden vom Bauern aktiv bearbeitet und je nach Jahreszeit täglich betreten. Auf diesen Flächen werden hochwertige Lebensmittel für den Konsumenten hergestellt. Egal  es ob es sich um Äpfel, Wein oder Heu zur Tierfütterung handelt: Es wird versucht gesunde und qualitative hochwertige Produkte zu ernten. Besonders darum darf keine Wiese als selbstverständliches Hundeklo betrachtet werden.

Eine Wiese ist für einen Landwirt ein Arbeitsplatz, so wie jeder andere Arbeiter seinen Platz zum Arbeiten hat.

Selbstverständlich würde niemand zulassen, dass auf seinem Arbeitsplatz Hundekot verteilt wird. In einem Büro kann die Tür geschlossen werden, jedoch eine Wiese wird für Hundebesitzer immer offen und frei zugänglich  bleiben.
Es gebietet wohl der Respekt und der Anstand, dass in den Wiesen der Bauern, so wie auf jeder anderen öffentlichen Fläche die Häufchen entfernt und in die dafür vorgesehenen Behälter entsorgt beziehungsweise mitgenommen werden.

Gastbeitrag von Angelika Springeth

Redaktion Blauer Schurz Redaktion Blauer Schurz
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