Wie begegnet man einer Kuh auf der Alm? 5 Tipps

Auf unseren Almen weiden derzeit Jungtiere und Kühe, um den Sommer über dort zu verbringen. Die Weiden für die Tiere werden eigens eingezäunt. Doch die Zäune haben neben der Aufgabe die Herde zusammenzuhalten, noch eine weitere: Das kontrollierte Abweiden der gesamten Almflächen zu garantieren.

Viele Weiden sind von Wander- und Radwegen durchzogen. Das hat bereits in der Vergangenheit zu Problemen geführt: Offene Zäune, vertriebene und aufgescheuchte Tiere, um nur einige zu nennen. In den Medien hört und liest man des Öfteren von Situationen in denen es zwischen Kuh und Hund zu Vorfällen kam.  Auch Passanten wurden manchmal dabei sogar leicht verletzt.

Dies alles ist vermeidbar, wenn das Verhalten der Passanten und Hundebesitzer etwas überlegter wäre. Die Tiere auf der Weide sind sicherlich nicht von Natur aus aggressiv.
Wilhelm Haller

Einige Punkte die meines Erachtens einzuhalten sind:
Tipp 1: 
Die Kühe dürfen nicht angefasst oder gestreichelt werden. Dies gilt besonders für die Kälber.
Tipp 2: 
Die Umzäunungen der Weiden sollten nicht geöffnet oder offen stehen gelassen werden.
Tipp 3:
Wenn man mit Hunden durch Weiden geht, sollte man diese an der Leine halten.

Tipp 4:
Auch der Maulkorb sollte verwendet werden.

Tipp 5:
Ruhende Herden sollten nicht aufgeschreckt werden.

Ich denke mir, wenn jeder achtsam ist und diese Tipps befolgt, kann man einige Probleme verhindern. Tiere auf der Alm sind nicht „ausgestellt“ wie in einem Streichelzoo.

Ein Gastbeitrag von Wilhelm Haller.

Redaktion Blauer Schurz Redaktion Blauer Schurz
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