Kleiner Käfer, großer Schaden…

Wohl alle kennen den wahrscheinlich größten Forstschädling, den Borkenkäfer.
Besonders in den Windwurfgebieten rund um den Laugen, bei denen es im Dezember 2013 und Jänner 2015 zu großen Sturmschäden kam, ist deren massenhafte Ausbreitung bestens zu beobachten.

Vielen Landwirten fehlt die Ausrüstung bzw. die nötige Ausbildung und Praxis solches Schadholz aus dem Wald zu holen. Jedoch wäre es sehr wichtig befallene Bäume möglichst schnell aus dem Bestand zu entfernen, weil man nur so die Vermehrung eindämmen kann. Welche rasante Vermehrung der Borkenkäfer innerhalb eines Jahres entwickeln kann ist schwer vorstellbar, denn aus einem Käferpaar entstehen bei idealen Bedingungen knapp 4 Mio. Exemplare. Ein zu spät erkannter Befall hat einen hohen Wertverlust des Rundholzes zur Folge, aber auch die Wirkung der Schutzwälder schwindet schnell.

Ich möchte alle Landwirte dazu ermutigen auf ihr eigenes Hab und Gut zu achten und nicht untätig das Absterben ihrer Bäume hinzunehmen.

Gastbeitrag von Christoph Weiss

Redaktion Blauer Schurz Redaktion Blauer Schurz
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