Rücksichtslose Radfahrer

Die ersten warmen Frühlingstage kommen und für die Radfahrer heißt es: ran an die Pedale, die Radsaison ist eröffnet. Ein Start, der auch mit Problemen verbunden ist.
Ohne Rücksicht fahren die Radfahrer durch Felder und Wälder und sind sich der Konsequenzen meist gar nicht bewusst. Die Felder sind die Gärten der Bauern und das Futter für die Tiere, die mit viel Einsatz bewirtschaftet werden. Die Wälder hingegen bieten vor allem Schutz für viele Tierarten, die durch das achtlose befahren aufgeschreckt und verängstigt werden. Auch die Wege und Steige werden durch das achtlose Fahren zerstört.

„Sind Wanderer und Bauern noch vor Unfällen mit Radfahrern sicher?“

Über diese Frage wurde bei einem Treffen mit dem Bürgermeister, dem Vorsitzenden vom Tourismusverein und einem betroffenen Bauer im Rathaus von Brixen diskutiert.
Alle drei waren sich nach kurzer Zeit einig, die Zusammenarbeit untereinander muss in Zukunft intensiver gestaltet werden, um das Problem mit den rücksichtslosen Radfahrern in die Hand zu nehmen. In diesem Fall sind der Tourismus und die Bauern voneinander abhängig.

Jetzt ist nur noch abzuwarten, dass Maßnahmen für eine gemeinsame Zielsetzung für dieses Problem umgesetzt werden, zum Wohle von Tier und Mensch.

Gastbeitrag von Hannes Aichner

Redaktion Blauer Schurz Redaktion Blauer Schurz
Wir wollen Landwirtschaft miteinander leben. Dazu gehört auch, dass jeder seine Meinung äußern kann. Wenn du möchtest, kannst du einen Gastbeitrag einreichen und deine Sicht auf die Dinge darstellen.